
An unserem Naturtag trieb es uns dieses Mal ins „andere“ Grüne – in die Gärtnerei Toschkov. Wir konnten kaum erahnen, was uns dort erwarten würde: lange Folientunnel mit wunderschönen Jungpflanzen, verschiedene Gerüche und Geschmäcker, eine lehrreiche Führung, süße Katzen, eine geschenkte gesunde Jause und großzügige GärtnerInnen, die die Kinder mit Karotten- und Radieschen-Pflanzen beschenkten.
Überwältigt von dieser Freundlichkeit kauften wir Jungpflanzen für unseren Schulgarten, die wir nach dem Ausflug gleich in unseren Hochbeeten einpflanzten. Die Freude bei den Mittelschülern war groß, als sie in Kleingruppen die Erde ihrer Beete bearbeiteten und begossen. Eine Woche später kam noch der Feinschliff dazu, als sie ihre Pflanzen beschriften durften und die Beete mit Steinen verzierten. Dabei waren vor allem die Jungs in ihrem Element. „Dürfen wir von zu Hause auch noch Dinge zum Verschönern des Beetes mitbringen?“, meinten sie am Ende der Werkstunde, als sie nicht fertig wurden. Strahlende Gesichter und glückliche Teenies, die unbedingt wieder zurück in die Gärtnerei wollen, sind die Krönung eines langen Schultages.
Eine Woche nach den Mittelschülern bekamen auch die Volksschüler eine Führung durch die Gärtnerei. Sie durften Rettiche ernten, den „Gärtnerei-Kindergarten“ kennenlernen und wurden ebenfalls reichlich beschenkt. Zurück in der Schule angelangt, konnten sie entweder Blumen in die Blumentröge einpflanzen, Erbsen aussäen oder Kürbispflanzen vorziehen. Es ist so schön zu sehen, wie begeistert die kleinen „Gärtner“ die Außenbereiche unserer Schule verschönern! Leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Ein Blick auf die Uhr – o Schreck! - „Es ist Zeit zum Aufräumen!“
Wir sind so unendlich dankbar, dass wir einen so schönen Schulgarten haben dürfen. Ein großer Dank gilt auch der Gärtnerei Toschkov, die unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat.
Autor: Miriam Krepl