
„Können wir den Naturtag immer hier machen?“ So lauteten die Worte unserer MittelschülerInnen, nachdem wir an unserem Natur-Donnerstag eine Stunde lang die Sattnitz erforschten.
Auf dem Plan stand: "experimentieren und beobachten". In Zweiergruppen bearbeiteten die Teenies unterschiedliche Arbeitsaufträge. Dabei kamen Becherlupen, Maßband, PH-Wert-Streifen und viele weitere Materialien zum Einsatz. Manche der Gummistiefel blieben dabei selbst innen nicht trocken, so gut gefiel es den Schülern. Und eines war danach klar: frei in der Natur zu arbeiten und Dingen auf den Grund zu gehen, das macht Spaß! Dabei etstanden Forschungsergebnisse zur Fließgeschwindigkeit, dem PH-Wert und der Wasserqualität der Sattnitz. Zudem analysierten wir die verschiedenen Uferpflanzen und Tiere in der unmittelbaren Umgebung.
Wir nahmen uns auch Zeit zur Stille, um die Geräusche auf sich wirken zu lassen.
Danke Gott, für die wunderbare Schöpfung, die du uns gibst und für den Sonnenschein, der uns äußerlich und innerlich erwärmt hat.
Auch die Volksschüler hatten die Möglichkeit, Tiere und Pflanzen an der Sattnitz zu erforschen. Dabei durften sie auf einem vorbereiteten Arbeitsblatt alle Blumen und Tiere abhaken, die sie finden konnten. Außerdem dienten die Becherlupen dazu, alles genau zu analysieren. „Ich hab eine Gartenhummel gefunden!“ – „Ist das Rotklee?“ – „Hier sind ganz viele Feuerwanzen!“ – „Das sind Wasserläufer, oder?“ – „Ich seh einen Fisch!“ - „Ich hab schon alle Blumen gefunden!“ – „Hier ist es so schön!“ – „Können wir wieder mal hierherkommen?“ – „Können wir die Fotos auf die Homepage stellen?“ – „Müssen wir schon gehen?"
Liebe Kinder, es ist so schön, mit euch die Natur zu erforschen!
Autor: Livia Waber